Amorbach ist in dem 39.950 Hektar großen Naturpark Bayerischer Odenwald gelegen. Frühere Schreibweisen aus diversen historischen Karten und Urkunden lauten auf Amerbach (Jahr 993) oder Ammerbach (1144). Erst um 1200 wandelte sich der Name in Amorbach. Ursprünglich entstand der Ort aus dem Benediktinerkloster Amorbach, das sich nach und nach zu einem Ort entwickelte, der 1253 zur Stadt erhoben wurde. Aktuell hat Amorbach ca. 4000 Einwohner.
Amorbach hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten wie St. Gangolf, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende katholische Pfarrkirche mit sehenswerten Deckenmalereien und einer bekannten Orgel.
Die Zehntscheuer, 1488 erbaut, hat seit fünf Jahrhunderten eine zentrale Bedeutung für die Stadt. Ursprünglich für die Aufbewahrung der Naturalsteuer Zehnt des Mainzer Kurfürsten erbaut, wurde sie in den 1960er Jahren nach umfassenden Umbauarbeiten als Kino betrieben.
Der Kulturkreis Zehntscheuer Amorbach e. V., der das Gebäude 1991 zur Kleinkunstbühne umgestaltete, hat sich neben dem angebotenen Programm zur Aufgabe gemacht, das im historischen Stadtkern gelegene Gebäude zu erhalten und zu renovieren.
Bild: Von Gliwi – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49880049 und Textquelle: Wikipedia